Glaukom als Erkrankung ist eine tükische Krankheit, da es häufig auch über einen längeren Zeitraum hinweg, zu keinen Beschwerden kommt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn es sich um Offenwinkel-Glaukom handelt, der meist nur sehr spät von einem Arzt erkannt werden kann. Aufgrund dem späten erkennen, beschränkt sich die Behandlung durch einen Arzt meist nur noch darauf, ein Fortschreiten zu unterbinden. Glaukom ist eine Sehstörung, diese zeichnet sich dadurch aus, dass das Sichtfeld sich immer mehr verengt. Mit der Zeit kann es zu Ausfällen bei der Sehleistung bis hin zum vollständig Sehverlust kommen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn Glaukom nicht durch einen Arzt behandelt wird. Der primäre Offenwinkelglaukom ist eine Erkrankung die gerade in den westlichen Ländern weit verbreitet ist. Nach Schäden an der Netzhaus und Diabetes, kommt Glaukom auf den dritten Platz. In Deutschland beträgt der Anteil der Menschen die an Glaukom leiden rund 20 Prozent.

Sonderfall PEX-Glaukom

Betroffene die darunter leiden bemerken oft einen erhöhten Augeninnendruck, der hierbei sogar einen Wert von über 30 mmHg überschreiten kann. Ist die Krankheit fortgeschritten, beginnen erste Einschränkungen beim Sichtfeld und der Sichtleistung, gerade in den Randbereich. Kommt es zu einer Linsenverlagerung aufgrund einer schwachen Bandaufhängung beim PEX-Syndrom, kann sich dieses durch das sehen von Doppelbildern bemerkbar macen.

Glaukom bei Neugeborenen

Leidet ein Baby unter Glaukom, so nimmt hier schnell der Augendruck und damit verbundene Veränderungen zu. Diese Veränderungen machen dem Baby zu schaffen, was sich druch häufiges reiben der Augen, Unruhe, aber auch Jammern und Schreien bemerkbar machen kann. Zudem wird das Baby lichtscheu und die Augen können vermehrt zu trännen beginnen. Damit es zu keinen weiteren Schäden an den Augen kommt, ist eine sofortige Behandlung notwendig. Wird diese nicht durchgeführt, kann sonst das Baby daran erblinden. Bei der Behandlung die aus einer Operation besteht, wird der Druck in den Augen gesenkt.

Der Glaukomanfall ist ein Notfall!

Beim Glaukom kann es auch zu einem Anfall kommen, nämlich zu einem Winkelblockglaukom. Hierbei handelt es sich um einen absoluten Notfall, da hier ohne Behandlung der Verlust des Augenlichtes droht. Bemerkbar macht sich der Winkelblockglaukom durch starke Schmerzen im Kopf und Rötungen in den Augen. Durch den hohen Druck in den Augen, kann es zudem zu einem Anschwellen der Hornhaut kommen. Dieses sorgt dann für Verschlechterungen bei der Sehleistung, sodass Betroffene nur wie durch einen Schleier noch sehen können. Zudem klagen Betroffene meist noch über Brechreiz und Übelkeit. Der Druck in den Augen kann bis zu 60 mmHg betragen. Da die Symtome so ausgeprägt sind, sollte man sofort einen Arzt aufsuchen. Nur dieser kann entsprechende Behandlungsschritte einleiten.

Sekundäres Glaukom

Das sekundäre Glaukom ist wieder eine spezielle Form des Glaukom. So können Verschlüsse bei der Netzhaus und Entzündungen , aber auch Geschwülste für dieses Glaukom verantwortlich sein. Dadurch das der Abfluss vom Kammerwasser in den Augen gestört wird, kann sich der Augendruck erhöhen und letztlich kann es zu einem Glaukom kommen. Nicht immer muss es hierbei im Vorfeld zu Beschwerden gekommen sein. Auch Grunderkrankungen wie Diabetes Typ 1 und 2 können aufgrund den Schäden die am Auge entstehen können, dauerhaft zu einem Glaukom führen. Damit es soweit nicht kommt, sollte man regelmäßig, insbesondere wenn man unter eine Krankheit wie Diabetes leidet, seine Augen von einem Augenarzt kontrollieren lassen.